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Im 30-Minuten-Erstgespräch zeigen wir, was für Ihr Gebäude möglich ist — kostenfrei und ohne Vertrieb.
Einzeln sind PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe gute Investitionen — zusammen werden sie zum System: Die Wärmepumpe macht den Solarstrom doppelt wertvoll, der Speicher verschiebt ihn in den Abend. 2026 sprechen drei Entwicklungen für das Trio. Hier sind die ehrlichen Zahlen, inklusive der Winterlücke, die Ihnen mancher Verkäufer verschweigt.
Speicherpreise im Sinkflug: rund 35 % günstiger als 2023 — installierte Heimspeicher gibt es ab etwa 300 €/kWh.
0 % Mehrwertsteuer: gilt unverändert für PV-Anlagen bis 30 kWp inklusive Speicher; die Erträge bleiben einkommensteuerfrei.
Einspeisevergütung im Umbruch: Für Neuanlagen unter 25 kWp will der Gesetzgeber die feste Vergütung ab 2027 streichen — Stand heute nur ein Entwurf, aber: Wer 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich 20 Jahre Vergütung.
Schlüsselfertige Qualitätsanlagen liegen bei 1.100 bis 1.450 € je kWp — eine 10-kWp-Anlage also grob bei 12.000 bis 15.000 €. Mit 8–10 kWh Speicher landen Sie bei 16.000 bis 20.000 € Gesamtpaket (brutto = netto dank 0 % MwSt.). Brandenburg gehört mit rund 1.050 kWh Ertrag je kWp und Jahr zu den besseren PV-Regionen Deutschlands.
Die Teileinspeisung bis 10 kWp bringt aktuell 7,78 Cent je kWh (ab 1. August turnusmäßig ca. 1 % weniger). Gleichzeitig kostet Netzstrom im Schnitt 37 Cent, selbst erzeugter PV-Strom in den Gestehungskosten aber nur 6 bis 13 Cent. Die Rechnung ist eindeutig: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist rund dreimal so viel wert wie eine eingespeiste. Wichtig seit dem Solarspitzengesetz: In Viertelstunden mit negativen Börsenpreisen gibt es für Neuanlagen keine Vergütung — der Förderzeitraum verlängert sich im Gegenzug. Genau hier spielt der Speicher seine Stärke aus: Mittagsüberschuss puffern statt billig einspeisen.
Jetzt die unbequeme Wahrheit: Von November bis Februar liefert die PV nur 10 bis 15 % ihres Jahresertrags — die Wärmepumpe braucht in dieser Zeit aber 50 bis 65 % ihres Jahresstroms. Übers Jahr deckt die PV deshalb realistisch nur 30 bis 40 % des Wärmepumpenverbrauchs. Fürs Gesamtsystem (Haushalt + Wärmepumpe) sind mit 10 kWp und 8 kWh Speicher 50 bis 60 % Autarkie erreichbar — ohne Wärmepumpe wären es 60 bis 70 %. Wer Ihnen „autark durchs Jahr" verspricht, rechnet nicht ehrlich.

Wärmepumpen ab 2024 sind steuerbare Verbrauchseinrichtungen — der Netzbetreiber darf sie bei Engpässen auf mindestens 4,2 kW dimmen (nie abschalten), dafür gibt es reduzierte Netzentgelte in drei Modulen: Modul 1 pauschal ca. 110–190 €/Jahr, Modul 2 minus 60 % auf den Netzentgelt-Arbeitspreis (eigener Zähler), Modul 3 zeitvariable Netzentgelte obendrauf (+50–250 €). Dazu kommen Wärmepumpentarife von 20–26 Cent statt 30–37 Cent Haushaltsstrom. Mit SG-Ready-Anbindung läuft die Wärmepumpe bevorzugt dann, wenn das Dach liefert.
Steuerlich bleibt es einfach: Auf PV-Anlagen bis 30 kWp inklusive Speicher fallen 0 % Mehrwertsteuer an, die Erträge sind einkommensteuerfrei — beides gilt 2026 unverändert. Eine Anmeldung beim Finanzamt für die typische EFH-Anlage entfällt praktisch; es bleiben Marktstammdaten-Register und Netzbetreiber-Anmeldung.
Die Königsdisziplin ist die Kopplung: Ein Energiemanagement (HEMS, 500–800 €) oder die SG-Ready-Schnittstelle (150–300 €) lässt die Wärmepumpe bevorzugt laufen, wenn das Dach liefert oder der Börsenpreis niedrig ist. Realistisch sind so 200 bis 800 Euro zusätzliche Ersparnis pro Jahr — wichtig: Ohne aktive Steuerung bringt ein dynamischer Tarif für die Wärmepumpe kaum Vorteile, dann ist der klassische Wärmepumpentarif die bessere Wahl.
10 kWp (10.500 kWh Ertrag), 8 kWh Speicher, 3.800 kWh Haushalts- plus 5.000 kWh Wärmepumpenstrom: Rund 4.850 kWh Eigenverbrauch sparen 1.500–1.600 €, die Einspeisung von ca. 5.650 kWh bringt ~440 €, § 14a weitere 110–190 € — zusammen gut 2.000 bis 2.300 € im Jahr. Bei 17.000–20.000 € Investition amortisiert sich das Paket in 8 bis 10 Jahren. Alle Werte sind eine Modellrechnung mit Stand Juli 2026 — Ausrichtung, Verschattung und Tarif verschieben das Ergebnis.
Speicher überdimensioniert: Mehr als 1–1,5 kWh Speicher je kWp bringt selten zusätzliche Autarkie, kostet aber sofort Geld — der Winterstrom für die Wärmepumpe passt in keinen Heimspeicher.
PV ohne Blick auf die Wärmepumpe dimensioniert: Erst der künftige Gesamtverbrauch (Haushalt + ca. 5.000 kWh Wärmepumpe) bestimmt die sinnvolle Anlagengröße — das Dach sollte möglichst voll belegt werden.
Smart-Meter und Steuerung vergessen: Ohne intelligentes Messsystem gilt für Neuanlagen die 60-%-Einspeisebegrenzung, und ohne SG-Ready-Kopplung verschenken Sie die Mittagsüberschüsse an der Wärmepumpe.
Nur auf den Modulpreis geschaut: Wechselrichter-Qualität, Garantiebedingungen und Montagekosten entscheiden über die 20-Jahres-Rechnung mehr als 500 € Preisunterschied bei den Modulen.
Faustregel: Steht ohnehin der Heizungstausch an, zuerst die Wärmepumpe richtig auslegen (Förderung sichern, Details zur Heizungsförderung), dann PV und Speicher auf den neuen Strombedarf dimensionieren. Läuft die Heizung noch Jahre, lohnt der Einstieg über PV+Speicher schon heute — die Anlage wird später einfach auf die Wärmepumpe mitdimensioniert. Was für Ihr Dach und Ihren Verbrauch passt, rechnen wir im kostenfreien Erstgespräch durch — herstellerneutral.