Fernwärme für Ihr Gebäude bestimmen
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Bei Fernwärme wird Wärme zentral erzeugt — in Heizkraftwerken, aus Industrieabwärme, zunehmend auch aus Großwärmepumpen und Geothermie — und über gedämmte Rohrnetze zu den Gebäuden transportiert. Im Haus ersetzt eine kompakte Übergabestation den Kessel: kein Brenner, kein Schornstein, keine Brennstofflagerung.
Der Hausanschluss kostet im Einfamilienhaus einmalig etwa 5.000–20.000 €; auch er ist über die Heizungsförderung (inklusive Klimageschwindigkeitsbonus) bezuschussbar. Die laufenden Kosten folgen einer vertraglichen Preisformel aus Grund- und Arbeitspreis — ein Anbieterwechsel ist nicht möglich, deshalb gehören Preisformel und Laufzeit vor der Unterschrift geprüft.
Ob Fernwärme für Ihre Adresse realistisch ist, zeigt die kommunale Wärmeplanung: Sie weist Eignungs- und Prüfgebiete aus, erzeugt aber keinen Anschlusszwang. Was die Pläne im Barnim konkret bedeuten, lesen Sie im Beitrag zur kommunalen Wärmeplanung.