Heizkurve für Ihr Gebäude bestimmen
Unsere zertifizierten Energieberater nehmen Ihr Objekt auf und liefern eine belastbare Bewertung — Grundlage für jede sinnvolle Sanierungs- oder Förderentscheidung.
Die witterungsgeführte Regelung passt die Vorlauftemperatur automatisch an die Außentemperatur an — die Heizkurve ist die Kennlinie dahinter. Zwei Stellgrößen: die Steilheit (wie stark der Vorlauf bei Kälte steigt) und die Parallelverschiebung (Grundniveau).
Fast alle Anlagen laufen ab Werk zu heiß eingestellt. Jede Absenkung des Vorlaufs um 1 °C spart bei Wärmepumpen rund 2–3 % Strom — bei Brennwertkesseln verbessert sie die Kondensation. Das Vorgehen: Steilheit schrittweise senken, bis der kälteste Raum an kalten Tagen gerade noch warm wird; Thermostate dabei weit öffnen, die Raumtemperatur regelt die Kurve. Voraussetzung für niedrige Kurven ist ein hydraulischer Abgleich.
Bei Wärmepumpen gehört die Heizkurven-Optimierung in den ersten Winter — sie entscheidet mit über die reale JAZ und damit über Ihre Stromrechnung.