Endenergie für Ihr Gebäude bestimmen
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Die Endenergie ist die Energiemenge, die nach allen Vorketten-Verlusten am Hausanschluss zur Verfügung steht — also das, was tatsächlich auf der Heizkostenabrechnung oder dem Stromzähler erscheint. Sie ist der Mittelwert zwischen Nutzenergie (was im Raum als Wärme ankommt) und Primärenergie (was inkl. Vorkette aufgewendet wurde).
Primärenergie: inkl. Förderung, Umwandlung, Transport (z. B. 1,1 × kWh Erdgas)
Endenergie: am Hausanschluss (1,0 × kWh Erdgas)
Nutzenergie: nach Heizungsverlusten als Wärme im Raum (z. B. 0,9 × bei Brennwert)
Der Verbrauchsausweis weist genau diese Größe aus — meist getrennt nach Heizung und Warmwasser, witterungsbereinigt nach DIN V 18599-10. Der Bedarfsausweis rechnet die Endenergie aus den Bauteilen und der Heizungseffizienz hoch.
Direkt heizkostenrelevant ist die Endenergie — multipliziert mit dem aktuellen Brennstoff- oder Strompreis ergibt sie die jährlichen Energiekosten. Wer Sanierungsmaßnahmen wirtschaftlich bewerten will, sollte daher die Endenergie-Reduktion betrachten, nicht die Primärenergie. Eine umfassende Sanierungsstrategie inkl. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung finden Sie im Sanierungs-Leitfaden.
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