Lassen Sie Ihre Förderung berechnen.
Im 30-Minuten-Erstgespräch zeigen wir, was für Ihr Gebäude möglich ist — kostenfrei und ohne Vertrieb.
Bei der Auswahl eines Energieberaters sind sechs Kriterien entscheidend: 1) Listung als Energieeffizienz-Experte (EEE) bei der dena, 2) Herstellerneutralität ohne Provisionen, 3) transparentes Pauschal- oder Stundenhonorar, 4) klar definierter Leistungsumfang, 5) Erfahrung mit vergleichbaren Gebäuden, 6) Übernahme der kompletten Antragstellung.
Das wichtigste Kriterium. „Energieberater" ist kein geschützter Begriff — auch nicht „Sachverständiger". Nur in der EEE-Liste der dena (Deutsche Energie-Agentur) eingetragene Experten dürfen BAFA-geförderte Beratungen durchführen und iSFPs ausstellen.
Prüfen können Sie das auf energie-effizienz-experten.de — Suche nach Name oder PLZ. Achten Sie auf die richtige Gebäudegruppe (Wohngebäude vs. Nichtwohngebäude). Bei e-nergio sind alle beratenden Energieberater EEE-gelistet.
Ein guter Berater bekommt seine Vergütung ausschließlich vom Auftraggeber — nicht von Heizungsherstellern, Banken oder Förderstellen. Sonst sind seine Empfehlungen nicht objektiv.
Konkrete Fragen vor Auftragsvergabe:
„Bekommen Sie Provisionen von Heizungsherstellern oder Lieferanten?"
„Sind Sie an bestimmte Marken/Anbieter gebunden?"
„Wer trägt Ihre Beratungskosten — ich oder ein anderer Akteur?"
Antwort sollte in allen drei Fällen klar „nein" / „nur Sie als Auftraggeber" sein. Andernfalls Vorsicht.
Seriöse Berater nennen vorab ein konkretes Honorar — entweder Pauschale (z. B. 1.200 € für EFH-Beratung mit iSFP) oder Stundensatz (typisch 80–150 €).
Vorsicht bei „kostenfreier Erstberatung" plus später Honorarsprüngen oder unklaren Stundensätzen. Das deutet meist auf Provisions-Modelle hin.
— Verbraucherzentrale 2026
Eine Übersicht typischer Honorare und der 50 % BAFA-Zuschuss findet sich in der BAFA-Energieberatung Wohngebäude.
Zwei häufig unterschätzte Kriterien:
Klar definierter Leistungsumfang — schriftliches Angebot mit konkreten Lieferpunkten (Vor-Ort-Begehung, Bilanzierung, iSFP, Erläuterungsgespräch). Keine Schwammigkeit.
Erfahrung mit vergleichbaren Gebäuden — Altbau-Sanierungen brauchen anderes Wissen als Neubauten. Berater nach Referenzen für Ihre Gebäudeart fragen.
Übernahme der Antragstellung — gute Berater übernehmen die komplette BAFA-/KfW-Antragstellung inklusive Verwendungsnachweis. Wer das selbst machen muss, riskiert Antragsfehler — siehe typische Antragsfehler vermeiden.
Wer all sechs Kriterien systematisch prüft, vermeidet die häufigsten Enttäuschungen — und schafft die richtige Grundlage für eine erfolgreiche Sanierung.
Verwandte Begriffe im Energie-Wissen: dena (EEE-Liste) · BAFA · iSFP
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