Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) für Ihr Gebäude bestimmen
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Die Wärmeleitfähigkeit λ (Lambda) gibt in W/(m·K) an, wie viel Wärme ein Material bei einem Meter Dicke und einem Kelvin Temperaturdifferenz durchlässt. Für Dämmstoffe gilt: je kleiner λ, desto besser. Handelsüblich ist die Angabe als Wärmeleitgruppe (WLG) — λ 0,035 W/mK entspricht WLG 035.
PUR/PIR-Platten: 0,022–0,028 — dünnste Aufbauten, z. B. für die Flachdach- oder Kellerdeckendämmung
EPS/Mineralwolle: 0,032–0,040 — der Standard für Fassade (WDVS) und Dach
Holzfaser/Zellulose: 0,038–0,045 — ökologisch, mit gutem sommerlichem Hitzeschutz
Zum Vergleich: Vollziegel ~0,8, Beton ~2,1 — eine 3-cm-Dämmplatte dämmt besser als eine 70-cm-Ziegelwand
Zusammen mit der Dicke bestimmt λ den U-Wert eines Bauteils — und damit, ob eine Maßnahme die Förderanforderungen der BEG-Einzelmaßnahmen erfüllt.