Hybridheizung für Ihr Gebäude bestimmen
Unsere zertifizierten Energieberater nehmen Ihr Objekt auf und liefern eine belastbare Bewertung — Grundlage für jede sinnvolle Sanierungs- oder Förderentscheidung.
Die Hybridheizung koppelt zwei Erzeuger — klassisch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem Gas-Brennwertkessel. Ein Hybridmanager entscheidet nach Außentemperatur oder Strompreis, wer läuft: Die Wärmepumpe übernimmt 70–90 % der Jahresarbeit, der Kessel nur die kältesten Tage.
Interessant ist Hybrid vor allem im wenig sanierten Altbau mit hohem Wärmebedarf, wo eine allein arbeitende Wärmepumpe groß und teuer würde, oder als Übergang bei intaktem jungem Kessel. Aber: Förderfähig sind nur die Kosten des EE-Anteils, und beim Gas-Hybrid entfällt der Klimageschwindigkeitsbonus von 16 % — der Fördervorteil schrumpft erheblich. Zudem bleiben Schornsteinfeger, Gas-Grundpreis und CO₂-Preis dauerhaft in der Rechnung.
Unsere Erfahrung: Nach sauberer Heizlastberechnung erweist sich die vermeintlich nötige Hybrid-Lösung oft als vollwertig durch eine richtig dimensionierte Wärmepumpe ersetzbar.