Bivalenzpunkt für Ihr Gebäude bestimmen
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Mit sinkender Außentemperatur steigt der Wärmebedarf des Hauses — gleichzeitig sinkt die Leistung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Der Schnittpunkt beider Kurven ist der Bivalenzpunkt: Unterhalb dieser Temperatur ergänzt der elektrische Heizstab (monoenergetisch) oder ein zweiter Erzeuger (bivalent) die Wärmepumpe.
Üblich ist ein Bivalenzpunkt von −5 bis −10 °C. Zu knapp ausgelegt (z. B. −2 °C) läuft der teure Heizstab zu oft; zu großzügig dimensioniert taktet die überdimensionierte Wärmepumpe im Normalbetrieb — beides kostet Effizienz. Da im Berliner Umland nur wenige Stunden im Jahr unter −7 °C liegen, macht der Heizstab bei richtiger Auslegung unter 2–3 % der Jahresarbeit aus.
Grundlage der Auslegung ist die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 — das Kernstück jeder seriösen Wärmepumpenplanung.