HeizungstechnikAktualisiert · 17.07.2026

Bivalenzpunkt

Auch bekannt alsBivalenztemperatur

Der Bivalenzpunkt ist die Außentemperatur, ab der eine Wärmepumpe den Wärmebedarf nicht mehr allein deckt und der Heizstab bzw. zweite Erzeuger zuheizt — üblich sind −5 bis −10 °C.

Ümit Kaya
Geschrieben vonÜmit KayaInstallateur- und Heizungsbauermeister & zertifizierter Gebäudeenergieberater

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Häufige Fragen

Welcher Bivalenzpunkt ist richtig?

Für monoenergetische Anlagen (WP + Heizstab) empfehlen Norm und Praxis etwa −5 bis −10 °C. Bei der Normaußentemperatur der Region (Berlin/Brandenburg: ca. −14 °C Auslegungsfall) deckt die Wärmepumpe dann 95–98 % der Jahresarbeit, der Heizstab nur wenige Spitzenstunden.

Ist der Heizstab in der Wärmepumpe schlimm?

Nein — er ist als Spitzenlast-Backup eingeplant und läuft bei korrekter Auslegung nur an den kältesten Tagen (typisch 1–3 % der Jahresarbeit). Auffällig hoher Heizstab-Anteil ist dagegen ein Warnsignal für Unterdimensionierung, zu hohe Vorlauftemperaturen oder Regelungsfehler.

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Ümit Kaya
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Ümit Kaya

Installateur- und Heizungsbauermeister & zertifizierter Gebäudeenergieberater

Installateur- und Heizungsbauermeister, BAFA-/dena-zertifizierter Energieberater und Gründer von e-nergio in Eberswalde.

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